Um alle Termine am Morgen zu schaffen, mußte ich schon um 7.05 Uhr aufstehen. So war ich um 7.45 Uhr am CheckOut. Da ich alles beim Eintreffen bezahlt hatte, war ich dort schnell fertig. So konnte ich mein Gepäck auf den Rücken schnallen und bin zum Hotel Pearl Regency gegangen. Dort kam ich pünktlich um 8.00 Uhr an. Mein Zimmer wurde gerade noch gereinigt, so ging ich in die Lobby und konnte meinen Tagesbericht ins Netz stellen. Ich konnte meine Taschen schon im Zimmer unterstellen, so bin ich zu um 8.45 Uhr wieder ins andere Hotel zurück gegangen und wartete auf die Stadtrundfahrt. Ich erwartete da immer noch einen Bus zur Stadtrundfahrt, da stellte sich dann aber heraus, das es eine Private Rundfahrt ist. Ich habe einen Fahrer mit PKW gebucht. Dieser fährt mich 8 Stunden oder 80 km am Tag herum und das kostet 900 Rupien. Meine Eintrittsgelder kommen dann noch dazu. Die Ziele konnte ich mir aussuchen, so daß ich ein Museum abwählte und dafür ein Fort in der Umgebung sehen kann. Der Rest sollte unterwegs geklärt werden, wenn abzusehen ist, wie wir in der Zeit liegen. So starteten wir um 9.15 Uhr. Das erste Ziel, war eines der Wahrzeichen von Hyderabad. Das Charminar ist ein Tor mit Moschee und steht so mitten auf einer Kreuzung. Der Verkehr wird nun um das Tor herum geführt. Man konnte auch auf das Tor und von dort oben hatte man schon mal einen Eindruck, wie groß Hyderabad ist. Nicht weit entfernt ist der Chowmahalla Palace. Das war der Sitz der Herrscher von Hyderabad. In dem Palast war noch viel zu sehen, von dem letzten Herrscher, da Hyderabad erst Ende der 40er Jahre zu Indien kam. So war das Arbeitszimmer und der Empfangssalon komplett, zu besichtigen. Danach fuhren wir zum Sudha Automuseum. Dort konnte man Witz- oder Spezialautos besichtigen. So gab es einen fahrenden Fußball, eine fahrende Kamera und als neustes gibt es einen fahrenden Billardtisch. Das war nun nicht so wichtig zu sehen, aber mal ganz lustig. Nach dieser Abwechslung ging es zum Golkonda Fort. Das ist eine der größten Festungen in Indien. Vieles ist mittlerweile zerstört, aber von der Bergkuppe hatte man einen sehr schönen Ausblick auf Hyderabad. Da wir sehr gut voran gekommen sind, schlug der Fahrer ein weiteres Ziel vor, was gleich in der Nähe ist. Es nennt sich Qutub Shahi Tombs und das sind die Grabstätten der Herrscher. So hat jeder Herrscher sein Mausoleum hier errichten lassen. Die Grabstätten ähneln alle dem Grundkörper des Taj Mahals, sie sind nur kleiner und haben keine Türme an den Ecken. Danach ließ ich mich zum Hussain Sagar See fahren. In diesem See steht eine 17m hohe Buddha Statue. 1992 wurde diese monolithische Statue aufgestellt. Als letztes Ziel wurde dann noch der Birla Tempel von Hyderabad angesteuert. Da war nun mal alles verboten. Keine Kamera und kein Handy durfte in diesen Tempel. Die Schuhe mußten auch schon weit vor dem Tempel ausgezogen werden. Da es dann auch noch zu regnen anfing, wurde es zu einer rutschigen Angelegenheit. Dieser Tempel wurde erst 1976 gebaut, ist aber sehr bedeutend. So war alles schön weiß und sauber. Da der Tempel auf einem Berg steht, hatte man von hier auch einen schönen Blick über den See. Danach hatte ich genug gesehen. Ich wollte dann noch was zu essen haben und ließ mich zu einem Imbiss bringen, wo ich indisches Fast Food bekomme. Es war aber sehr an meiner Schmerzgrenze, mit der Schärfe. So war ich 16.45 Uhr wieder am Hotel zurück und alles war im Limit. Wir waren nur 7,5 Stunden unterwegs und die Kilometergrenze war auch noch nicht erreicht. Wir haben Straßen benutzt, wo der Fahrer mich fragte, ob es so was in Deutschland auch gibt. Da konnte ich nur sagen, das diese Piste aus Löchern in Deutschland gesperrt wäre. Er gab dann auch zu, das sich keiner an die Verkehrsregeln hält in Indien. Jeder fährt so, das er am besten vorwärts kommt. So kamen wir etwas ins Gespräch. Die Frage ob ich verheiratet bin, kam dann auch. Das ist nach dem woher und wie ist der Name, immer die dritte Frage in Indien. So konnte ich mal anders herum Fragen. Warum es so wenig Frauen um die Zwanzig gibt. Da wurde dann auch zugegeben, das es für die Generation ein großes Problem ist, in Indien, eine Frau oder Freundin zu finden. Ich konnte dann im neuen Hotel meinen Flug nach Goa buchen und warte nun noch auf die Bestätigung der Fluglinie. Ein Hotel habe ich dann auch gefunden. Ich konnte nur wieder nicht im Internet buchen, so daß ich dort wieder anrufen mußte. Ich hoffe das morgen dann alles klappt. Der Flughafen ist 40 km weg vom Hotel, so wird es auch noch eine teure Taxifahrt dazu geben. Beim Erfassen meiner GPS Daten ist mir noch aufgefallen, das ich jetzt in Hyderabad auch südlicher als Sanya in China bin.
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Deutschland Schlosspark Hummelshain Herbst 2017
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